Mittwoch, 14.01.2026

Wiesbadener Artothek stellt 500 Werke digital vor und ermöglicht Online-Reservierung

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Die Artothek Wiesbaden hat am 13. Januar eine neue Online-Datenbank freigeschaltet, in der Nutzerinnen und Nutzer rund 500 Werke aus der städtischen Sammlung einsehen und zur Ausleihe vormerken können. Insgesamt umfasst die Sammlung etwa 4000 Objekte; die Datenbank soll schrittweise erweitert werden, um den digitalen Zugang zu verbessern.

Bestand, Künstlerinnen und Formate

In der Datenbank sind Beispiele aus Malerei, Grafik, Fotografie sowie Skulptur und Objektkunst aus Wiesbaden, der Region und dem internationalen Umfeld dokumentiert. Vorgestellt werden unter anderem Arbeiten von Paul Almasy, Johannes Grützke, Robert Lebeck, Annegret Soltau, Tjark Ihmels und Christa Möhring sowie jüngere Wiesbadener Künstlerinnen wie Helena Hafemann und Verena Schmidt. Neuaufnahmen werden unter „Neu in der Artothek“ präsentiert, ergänzend zeigt die Rubrik „Geschmacksproben“ einzelne Werke vertieft.

Zusätzliche Inhalte auf der Seite umfassen Veranstaltungshinweise, das Format Kuckuck Kunstguck, das jeweils ein Kunstwerk in den Mittelpunkt rückt, sowie Fotos und Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern, die dokumentieren, wie die Arbeiten in privaten Räumen wirken.

Suche, Reservierung und Verfügbarkeit

Die Datenbank bietet ein Filtersystem, mit dem sich Daten nach Künstlername, Technik, Format, Gattung, Entstehungsjahr und Rahmenmaß eingrenzen lassen. Angezeigt wird außerdem, welche Werke aktuell verfügbar oder bereits ausgeliehen sind. Nutzerinnen und Nutzer können ausgewählte Arbeiten in einen Warenkorb legen und so eine Reservierung vornehmen. Anschließend stimmt das Artothek-Team einen Abholtermin ab.

Leihgebühren und Nutzungsziel

Die Leihgebühren betragen derzeit zwischen 10 Euro für Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner und 51 Euro für Unternehmen pro Halbjahr. Die Artothek beschreibt das Angebot als Möglichkeit, Kunst flexibel zu nutzen, ohne sie kaufen zu müssen.

Entwicklung und Förderung

Die neue Seite wurde von der Strategie und Designagentur Q entwickelt und gefördert. Weitere Förderer sind die Nassauische Sparkasse, die SV Sparkassenversicherung sowie die Sparkassen Kulturstiftung Hessen Thüringen. Die Datenbank wird demnach kontinuierlich ergänzt, um die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der städtischen Sammlung zu erhöhen.

Die Datenbank ist unter www.artothek-wiesbaden.de erreichbar.

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