Mittwoch, 18.02.2026

Wiesbaden verteilt Fairtrade Rosen am Valentinstag und macht auf gerechten Handel aufmerksam

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Am Valentinstag verteilte Bürgermeisterin Christiane Hinninger in der Mauergasse Fairtrade Rosen, um auf die Bedeutung fairer Handelsbedingungen aufmerksam zu machen. Die Aktion sollte zeigen, dass Wertschätzung beim Schenken mit Verantwortung für Produzenten und Produzentinnen verbunden sein muss.

Aktion und Begleitung

Die Rosen wurden mit kurzen Informationszetteln zum Fairtrade Hintergrund versehen und als sichtbares Beispiel für ökologische und soziale Standards ausgegeben. Hinninger erklärte, dass faire Arbeitsbedingungen entlang internationaler Lieferketten keine Selbstverständlichkeit seien. Unterstützt wurde die Verteilaktion von Deniz Bayramoglu und Sabine Reising aus dem Referat für Wirtschaft und Beschäftigung.

Fairtrade Engagement der Stadt

Wiesbaden trägt seit 2012 den Titel Fairtrade Town und erfüllt nach Angaben der Stadt die internationalen Kriterien der Kampagne. Eine lokale Steuerungsgruppe aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Kirche, Hochschule und Wirtschaft koordiniert demnach kontinuierliche Maßnahmen zur Stärkung des fairen Handels.

Stadtvertreter wiesen darauf hin, dass Fairtrade verbindliche ökologische und soziale Vorgaben sowie stabilere Einkommen für Produzentinnen und Produzenten anstrebe. Die Rose diente bei der Aktion als Beispiel, dass es bei vielen Alltagsprodukten um ähnliche Fragen von Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit geht, nicht nur bei Blumen.

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