Mittwoch, 14.01.2026

Sternsinger bringen Segen ins Rathaus und machen auf Kinderarbeit aufmerksam

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Am Dienstag, dem 6. Januar, empfing Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende rund 30 Kinder und Jugendliche der katholischen Gemeinden St. Bonifatius, St. Birgid sowie St. Peter und Paul im Rathaus. Die Gruppen brachten an der Rathauspforte den traditionellen Segensspruch an, C+M+B, Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus.

Empfang und Stellungnahme des Oberbürgermeisters

Bei dem Empfang dankte Mende den Teilnehmenden nicht nur für die Segenswünsche, sondern hervorhebend für ihren Einsatz für Kinderrechte und gegen Kinderarbeit. Er betonte, dass die Rechte von Kindern besser geschützt werden müssten, sowohl weltweit als auch vor Ort, etwa in Fragen von Schutz vor Krieg, gewaltfreier Erziehung, Bildung und Fürsorge. Kinderarbeit sollte es nach seiner Auffassung nicht geben, und es sei wichtig, auf die Situation aufmerksam zu machen, weil viele Kinder weder zur Schule gehen noch ausreichend Freizeit zum Spielen hätten.

Thema der Aktion 2026 und Maßnahmen

Die Aktion Dreikönigssingen steht 2026 unter dem Motto Schule statt Fabrik: Sternsingen gegen Kinderarbeit. Im Fokus der Initiative steht die Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit. Partnerorganisationen der Sternsinger arbeiten laut Pressemitteilung in zahlreichen Ländern daran, Kinder aus Arbeitssituationen zu befreien und ihren Schulbesuch zu ermöglichen. Dazu zählen unter anderem Förderkurse zur Wiedereinschulung und Programme, die Schulabbruch verhindern sollen.

Tradition und Bedeutung des Brauchs

Das Sternsingen geht auf einen Brauch zurück, der bis ins Mittelalter reicht. Jungen, als Könige gekleidet, zogen durch die Straßen und stellten den Weg zur Krippe nach. Das Kindermissionswerk nahm die Tradition 1959 mit der Aktion Dreikönigssingen wieder auf. Heute gilt die Aktion als die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.

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